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Opfer von Bezness

Eine Bezness-Beziehung beenden - Selbsthilfe- und Informationsforen über Bezness

Opfer von Bezness

Für die meisten Frauen kommt eine Zeit, in der sie erkennen, dass ihre angebliche "Liebesbeziehung" mit einem Beznesser nur einseitig war und ihr Partner überwiegend oder ausschließlich "Bezness" -Motive hatte.

Manchmal merken sie es schon früh, doch manchmal erst nach ein paar Jahren.
In den letzten Jahren gab es zum Beispiel mehrere Berichte von Männern, die ihre Frau nach vielen Jahren der Ehe verlassen hatten, um stattdessen dann eine junge Frau ihres Heimatlandes zu heiraten.
In mehr als einem Fall hatte der Mann sogar schon seit einigen Jahren eine Frau und ein Kind in seinem Heimatland und in anderen Fällen wollte der Mann nun, trotz vorheriger Ablehnung, "plötzlich" Kinder haben.

In vielen Fällen wird die Scheidung, die der Ehemann wünscht, kurz vor oder nach dem Erwerb der unbefristeten Aufenthaltserlaubnis in einem westlichen Land verlangt, d.h. meist nach 5 bis 8 Jahren.
Jetzt kann der Mann mit seinem ursprünglichen Lebensplan fortfahren und auf traditionelle Weise eine "ehrenwerte" (nicht geschiedene, junge, unschuldige) Frau aus seinem Heimatland heiraten und mit ihr eine Familie gründen.

In einigen Fällen, obwohl man es nicht "Bezness" nennen kann, aber in denen, genau genommen, das Ergebnis gleichwohl vorhersehbar war, beschließt der Mann nach einer langjährigen Ehe (oft kinderlos), sein Leben nach den traditionellen sozialen Normen seines Heimatlandes zu ändern.
Er wird dann eine Frau heiraten (was für ihn jetzt einfach ist, da er nun ja einen westlichen Aufenthaltsstatus hat und als "begehrenswerter Ehemann" gilt) und mit ihr eine Familie mit vielen Kindern haben.

Vielleicht können wir das Verhalten in gewisser Weise mit "Hochschul- / Studienjahren" in westlichen Ländern vergleichen, wenn junge Menschen das Haus verlassen und ein paar Jahre an einem anderen Ort leben und sich auf ihre spätere Karriere vorbereiten - und in dieser Zeit auch gerne die sozialen Normen ihrer Heimatgesellschaft brechen. Nach ein paar Jahren beginnt jedoch die "Ernsthaftigkeit des Lebens" und sie kehren oft in ihre Heimatstadt oder -region zurück und akzeptieren dann die Standards und Werte ihrer lokalen Gemeinschaft.

Die Wahrscheinlichkeit dafür ist natürlich besonders hoch für Menschen, die in einer Gesellschaft leben, deren Werte ihnen fremd sind und bleiben werden, und in der sie, aus welchen Gründen auch immer, nicht den Schritt von einer in die andere Umgebung machen können, oder wollen ("mangelnde Bereitschaft zur Inklusion oder Integration").

Abgesehen von den reinen "Bezness"-Fällen, in denen die Ehe nur ein Mittel zum Zweck war, ist dies ein wesentlicher und zusätzlicher Grund für das Scheitern von binationalen Beziehungen.

Und selbst wenn man dann oft sagen würde "es war wahrscheinlich nur Bezness", wäre der wahre Grund gewesen "die Unterschiede zwischen den Kulturen und Gesellschaften der Ehegatten waren zu groß".

Das Ergebnis ist jedoch für die Frau in beiden Fällen gleich.

Wir werden im folgenden jedoch nur noch von wirkichen "Bezness"-Beziehungen sprechen, die aus irgendeinem Grund scheitern, und die die Frau nun beenden möchte:

Beenden einer Bezness-Beziehung

Zunächst eine ernstgemeinte Warnung: Wenn eine Frau ein Opfer eines Beznessers war und es herausfindet und dann die Beziehung beenden und sich scheiden/trennen möchte, sollte sie sehr vorsichtig sein.

In den letzten Jahren gab es mehrere Vorfälle, bei denen Frauen in einem "letzten Gespräch" vergewaltigt, körperlich verletzt und in einigen Fällen sogar getötet wurden.

Und obwohl dies seltene Fälle sind, sollte es jedem klar, dass bei einem Spiel mit hohen Einsätzen auch die Wahrscheinlichkeit von Panikreaktionen entsprechend hoch ist.

Und für einen Beznesser wäre es ein "hoher Verlust", seine Chance zu verlieren, sein Leben, oder das seiner Familie, zu verbessern, und seine Enttäuschung und Wut werden umso höher sein, je näher er seinem Ziel bereits gekommen war.

Zu allen Gesprächen über das Beenden einer Bezness-Beziehung sollte eine Frau daher niemals alleine gehen (im Idealfall einen Freund, am besten einen Mann, mitnehmen) und insbesondere niemals alleine mit dem Ex-Liebhaber an einem abgelegenen oder nicht öffentlichen Ort bleiben (z.B. eine Wohnung).

Denn auch wenn eine gefährliche Situation nicht immer und automatisch besteht, sollte man sehr vorsichtig sein und Situationen vermeiden, die möglicherweise eskalieren könnten!

Bei Drohungen, aber auch bei Betrug oder Diebstahl in Ihrem Heimatland oder im Ausland, informieren Sie bitte immer sofort die örtliche Polizei. Der ist das Thema "Bezness" wohlbekannt und sie  werden sich meist (wenn auch nicht immer...) bemühen, den Fall zu klären.
Und selbst wenn der Täter diesmal davonkommen sollte, wird er es nicht noch einmal tun, wenn es erneut passiert - und so kann man sich, indem man die örtliche Polizei informiert, nicht nur selbst schützen, sondern auch mögliche Opfer in der Zukunft!

Auch wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihnen im Gespräch mit der Polizei im Ausland nicht geglaubt wird oder Ihnen zunächst gar die Schuld gegeben wird - die Polizei zumindest in den Tourismusgebieten kennt solche Situationen aus alltäglichen Erfahrungen und wird ihrer Aufgabe, Touristen zu helfen und zu schützen, nachgehen.

Hier gibt es absolut keinen Grund zu Scham oder Zurückhaltung!
 

Überlegen Sie, den Fall öffentlich zu machen

Sie können auch einen weiteren Schritt in Betracht ziehen, nämlich an die Öffentlichkeit zu gehen und beispielsweise zu einem der relevanten Internetforen über Bezness zu gehen, in denen Sie Ihre (negativen) Erfahrungen entweder in anonymer Form (ohne Verwendung von Namen) berichten und/oder durch einen Eintrag in eine "Schwarze Liste von Beznessern" machen.

Einerseits wird Ihnen das selbst helfen, da Sie dort andere Bezness-Opfer treffen, die ähnliche Erfahrungen, wie Sie, gemacht haben und Sie dabei unterstützen werden, mit einer erlittenen emotionalen Verletzung umzugehen und sie zu überwinden.

Und andereseits können Sie potenzielle Nachfolger warnen und damit anderen helfen.

In einigen Fällen ist es sogar vorgekommen, dass in diesen Foren andere Opfer eines Täters aufmerksam geworden sind, die es bis da hin noch nicht bemerkt hatten, dass sie alle gleichzeitig von demselben Beznesser ausgenutzt bzw. betrogen wurden ...
 
 
Man hört oft die Behauptung, dass in Diskussionsforen negative Berichte von Frauen nur deshlab geschrieben werden, weil sie einen unschuldigen Mann "verletzen" wollen, indem sie Lügen über ihn erzählen. Diese Behauptung ist jedoch nach allen Erfahrungen, die dieser Autor in mehr als 15 Jahren gemacht hat, in der Regel falsch.

Zum einen werden falsche Anschuldigungen in Diskussionsforen in fast allen Fällen recht schnell von anderen Forumsmitgliedern aufgedeckt (oder, und das ist wesentlich häufiger, Anschuldigungen bestätigt), und zum anderen sind sich die meisten Menschen bewusst, dass es sich in einem bestimmten Fall auch um einen einmaligen "Fehler" handeln kann und dieser eine Fall nicht automatisch ein Fehlverhalten für die Zukunft garantieren wird - aber es ist sicherlich ein starker Hinweis für eine(n) potenziellen Nachfolger(in), mit dieser des Bezness beschuldigten Person sehr vorsichtig und mit weit offenen Augen umzugehen!

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